Joah, "Marcel" ist sowieso der ver**** Name von Welt, gelle?
Ja schrecklich. Das allerallerbeste ist meiner Frau im Geschäft passiert. Da sitzt eine Kundin und fragt nach den Namen unserer beiden Kids. "Morten" und "Titus" die Antwort. Es zieht ein entgleistes Gesicht herauf, Sturzbäche der Entrüstung schwellen an: "TITUS? Wie können sie ihrem Kind einen Namen von einem römischen Feldherren geben, der tausende Menschenleben auf dem Gewissen hat?"...
Kurze prägnante Antwort meiner Frau: "Schonmal über den Namen Alexander nachgedacht?"
Ruhe...
Ja so kanns gehen. Sicher kann man es mit der Namenswahl nicht immer allen Recht machen, aber ich finde, es gibt gewisse Grundsätze:
- Nie mit der Mode gehen. Nichts ist schlimmer als in der Schule dann 3 Zoes, 5 Mias und 4 Pauls zu haben (zu meiner Zeit war es noch Dennis, Alexander und Marko ^^).
- Möglichst keine Doppelnamen und wenn doch auf keine Fall ausländische wie Jaqueline-Chantall, Michelle-Susann, Ian-Finley oder sowas in der Art
- Keine ausländischen Namen die die Herkunft vermissen lassen oder "sehr gut zum Nachnamen passen" wie z.B. Quentin Müller oder Jack Bauer ^^
- Möglichst Namen, die sich nicht veralbern oder abkürzen lassen, wie Donald (versteh ich bis heut nicht), Margarethe (bleibt eh immer Maggi) usw.
Das soll jetzt nicht heissen, das man seinen Kindern erzkonservative Namen wie Peter

, Heinz oder Adolf geben soll, aber manchmal habe ich das Gefühl, Eltern sind sich ihrer Verantwortung in keinerlei Hinsicht bewusst. Was sich als Kind vielleicht noch niedlich anhört, kann als Erwachsener die reinste Qual sein. Interessant ist, daß, wenn man z.B. auf dem Spielplatz sitzt, man solche Eltern schon Meilen gegen den Wind sehen und hören kann. Da schaut man sich die an und sagt leise zum Partner: "Pass auf, die brüllt jetzt KÄVIIIN"... Sprachs und es ward vernommen 8)