14.07.2008, 13:08
Tom Clancy's Endwar
(ich hoffe ich hab jetzt nichts falsch gemacht)
Katz und Maus. Düsseldorf und Köln. S04 und der BVB. Passt alles
nicht zusammen. Oder will irgendwie nicht zusammenpassen. In etwa so
wie Strategiespiele und Konsolen.
In der Vergangenheit schien das
auch immer plausibel: Die Rechenleistung einer PS2 oder Xbox war zu
gering, um einigen hundert Einheiten auch nur den Anflug von
Künstlicher Intelligenz zu verleihen. Von der Steuerung wollen wir gar
nicht reden. Tastatur/Maus > Joypad. Punkt.
Die Vorzeichen
haben sich jedoch geändert. Next Gen wurde zu Current Gen – und sowohl
360 als auch PS3 stellen jetzt ausreichend Power für alle Aspekte eines
Strategiespiels bereit. Bleibt also nur noch die Steuerung. Und auch
hier ist ein Heilsbringer in Sicht: Spracheingabe. Zumindest wenn es
nach Michael de Plater geht. Der erfahrene Designer arbeitete bis 2004
an der Total War-Serie und wechselte anschließend zu Ubisoft. In deren Shanghai Studio arbeitet er zusammen mit 120 Kollegen an Tom Clancy's EndWar - ein Spiel, das beweisen soll, dass Strategiespiele auch auf Konsole funktionieren.
Michael de Plater sieht das so: „Strategiespiele werden immer zuerst für den PC entwickelt. Das ist das Problem. EndWar
nicht. Und deshalb konnten wir auch ganz anders an die Sache
herangehen.“ Und diese Herangehensweise führte schließlich dazu, den
Spieler seine Truppen mit gesprochenen Kommandos dirigieren zu lassen.
Respekt. Das klingt ebenso einfach wie genial.
Gekämpft wird auch in den Hauptstädten. Hier zum Beispiel in Paris.
Aber
wie kann man sich das vorstellen? Sehr reduziert, wie man de Platers
Worten entnehmen kann: „Wenn Du sagst 'Rotes Team, Angriffsformation
Zulu', dann bewegt sich das rote Team, das zum Beispiel aus Panzern und
Infanterie bestehen kann, in einer bestimmten Formation, gibt sich
gegenseitig Feuerschutz und beobachtet den Gegner.“ Man hält sich in EndWar also nicht mit Details auf.
Dementsprechend
gibt es auch keinen Basisbau und auch keine Rohstoffe. „Uninteressante
Entscheidungen oder welche, die man als General nicht treffen würde,
kommen nicht ins Spiel“, erläutert er die Philosophie.
“In den
vergangenen vier Jahren hat sich die Spracherkennung deutlich
verbessert“, entgegnet de Plater kritischen Gesichtsausdrücken.
Außerdem könne man jetzt, im Vergleich zur PS2, mehr Rechenleistung der
Spracherkennung zuweisen. Stimmt. Und das wird auch wichtig sein, denn
die zuverlässige Funktionsweise wird über die Akzeptanz bei den
Spielern entscheiden.
EndWar soll den Dritten Weltkrieg ins Wohnzimmer bringen.
Sollte
es notwendig sein, Kommandos zu oft wiederholen zu müssen, so werden
die meisten wohl wieder auf das Joypad zurückgreifen. Das ist zwar auch
möglich, es wäre aber schade um ein tolles, vielleicht sogar
wegweisendes Feature. De Plater klingt jedoch sehr überzeugt, dass
alles tadellos funktionieren wird – und so sind wir es erst einmal
auch. Vor allem, weil man „kein Shakespeare-Englisch“ können muss, um EndWar spielen zu können. Die Spracheingabe soll auf Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch funktionieren.
Die
Steuerung über das Joypad ähnelt der eines Taktik-Shooters. „Die
Steuerung ist fast genauso belegt wie bei Ghost Recon“, sagt Michael de
Plater. Auf der Xbox 360 wählt man die Einheiten zum Beispiel mit dem
D-Pad oder dem linken Analog-Stick aus. Mit „A“ gibt man Befehle und
mit „X“ wechselt man die Teams, damit man nicht rein- und rauszoomen
muss. Der rechte Stick dirigiert die Kamera.
Quelle: Eurogamer
(ich hoffe ich hab jetzt nichts falsch gemacht)
Katz und Maus. Düsseldorf und Köln. S04 und der BVB. Passt alles
nicht zusammen. Oder will irgendwie nicht zusammenpassen. In etwa so
wie Strategiespiele und Konsolen.
In der Vergangenheit schien das
auch immer plausibel: Die Rechenleistung einer PS2 oder Xbox war zu
gering, um einigen hundert Einheiten auch nur den Anflug von
Künstlicher Intelligenz zu verleihen. Von der Steuerung wollen wir gar
nicht reden. Tastatur/Maus > Joypad. Punkt.
Die Vorzeichen
haben sich jedoch geändert. Next Gen wurde zu Current Gen – und sowohl
360 als auch PS3 stellen jetzt ausreichend Power für alle Aspekte eines
Strategiespiels bereit. Bleibt also nur noch die Steuerung. Und auch
hier ist ein Heilsbringer in Sicht: Spracheingabe. Zumindest wenn es
nach Michael de Plater geht. Der erfahrene Designer arbeitete bis 2004
an der Total War-Serie und wechselte anschließend zu Ubisoft. In deren Shanghai Studio arbeitet er zusammen mit 120 Kollegen an Tom Clancy's EndWar - ein Spiel, das beweisen soll, dass Strategiespiele auch auf Konsole funktionieren.
Michael de Plater sieht das so: „Strategiespiele werden immer zuerst für den PC entwickelt. Das ist das Problem. EndWar
nicht. Und deshalb konnten wir auch ganz anders an die Sache
herangehen.“ Und diese Herangehensweise führte schließlich dazu, den
Spieler seine Truppen mit gesprochenen Kommandos dirigieren zu lassen.
Respekt. Das klingt ebenso einfach wie genial.
Gekämpft wird auch in den Hauptstädten. Hier zum Beispiel in Paris. Aber
wie kann man sich das vorstellen? Sehr reduziert, wie man de Platers
Worten entnehmen kann: „Wenn Du sagst 'Rotes Team, Angriffsformation
Zulu', dann bewegt sich das rote Team, das zum Beispiel aus Panzern und
Infanterie bestehen kann, in einer bestimmten Formation, gibt sich
gegenseitig Feuerschutz und beobachtet den Gegner.“ Man hält sich in EndWar also nicht mit Details auf.
Dementsprechend
gibt es auch keinen Basisbau und auch keine Rohstoffe. „Uninteressante
Entscheidungen oder welche, die man als General nicht treffen würde,
kommen nicht ins Spiel“, erläutert er die Philosophie.
“In den
vergangenen vier Jahren hat sich die Spracherkennung deutlich
verbessert“, entgegnet de Plater kritischen Gesichtsausdrücken.
Außerdem könne man jetzt, im Vergleich zur PS2, mehr Rechenleistung der
Spracherkennung zuweisen. Stimmt. Und das wird auch wichtig sein, denn
die zuverlässige Funktionsweise wird über die Akzeptanz bei den
Spielern entscheiden.
EndWar soll den Dritten Weltkrieg ins Wohnzimmer bringen. Sollte
es notwendig sein, Kommandos zu oft wiederholen zu müssen, so werden
die meisten wohl wieder auf das Joypad zurückgreifen. Das ist zwar auch
möglich, es wäre aber schade um ein tolles, vielleicht sogar
wegweisendes Feature. De Plater klingt jedoch sehr überzeugt, dass
alles tadellos funktionieren wird – und so sind wir es erst einmal
auch. Vor allem, weil man „kein Shakespeare-Englisch“ können muss, um EndWar spielen zu können. Die Spracheingabe soll auf Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch funktionieren.
Die
Steuerung über das Joypad ähnelt der eines Taktik-Shooters. „Die
Steuerung ist fast genauso belegt wie bei Ghost Recon“, sagt Michael de
Plater. Auf der Xbox 360 wählt man die Einheiten zum Beispiel mit dem
D-Pad oder dem linken Analog-Stick aus. Mit „A“ gibt man Befehle und
mit „X“ wechselt man die Teams, damit man nicht rein- und rauszoomen
muss. Der rechte Stick dirigiert die Kamera.
Quelle: Eurogamer


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