09.09.2009, 12:14
Mann verklagt MS wegen zerkratzer Disc auf 50.000$!
Einige unter euch werden das Problem vielleicht kennen. Man legt eine Disc ins Laufwerk und ohne die Konsole zu berühren hat man auf einmal dicke Kratzer in Ringform auf der Scheibe. (Habs selber schon erlebt!)
Jetzt hat ein Mann aus den USA (Jason Johnson) deshalb Microsoft auf 50.000 Dollar verklagt, da die Redmonder wissentlich Hardware verkauften, die CDs zerkratzt und damit unbrauchbar macht.
Der Richter Daniel Stack hat Microsofts Antrag, die Klage fallen zu lassen, bereits zurückgewiesen. Es wird also wohl zu einer Verhandlung kommen.
Laut Kläger Johnson verletzt Microsoft mit seinem Verhalten den 'Illinois Consumer Fraud and Deceptive Business Practices Act', was im übertragenen Sinne bedeutet, dass die Redmonder den Kunden getäuscht und betrogen haben. Ein letzter Ausweg seitens Microsoft war die Argumentation, dass Johnson die Konsole von seiner Frau geschenkt bekommen habe und somit kein "Kunde" sei, da er sie nicht selbst käuflich erworben hat.
Schon früher wurde Microsoft beschuldigt, derartige Fehler bei der möglichst günstigen Herstellung der Xbox 360 in Kauf zu nehmen. Bisher scheiterten entsprechende Klagen jedoch. Microsoft argumentierte in der Vergangenheit vor allem damit, dass laut eigenem Ermessen nur 1 Prozent der Konsolen von diesem Problem betroffen seien.
Tja; Falls der gute Mann also Recht bekommen sollte, kann man schon mal davon ausgehen, dass sicher auch noch weitere folgen werden...
Quelle: areagames & madisonrecord
Gruß
pooly
Einige unter euch werden das Problem vielleicht kennen. Man legt eine Disc ins Laufwerk und ohne die Konsole zu berühren hat man auf einmal dicke Kratzer in Ringform auf der Scheibe. (Habs selber schon erlebt!)
Jetzt hat ein Mann aus den USA (Jason Johnson) deshalb Microsoft auf 50.000 Dollar verklagt, da die Redmonder wissentlich Hardware verkauften, die CDs zerkratzt und damit unbrauchbar macht.
Der Richter Daniel Stack hat Microsofts Antrag, die Klage fallen zu lassen, bereits zurückgewiesen. Es wird also wohl zu einer Verhandlung kommen.
Laut Kläger Johnson verletzt Microsoft mit seinem Verhalten den 'Illinois Consumer Fraud and Deceptive Business Practices Act', was im übertragenen Sinne bedeutet, dass die Redmonder den Kunden getäuscht und betrogen haben. Ein letzter Ausweg seitens Microsoft war die Argumentation, dass Johnson die Konsole von seiner Frau geschenkt bekommen habe und somit kein "Kunde" sei, da er sie nicht selbst käuflich erworben hat.
Schon früher wurde Microsoft beschuldigt, derartige Fehler bei der möglichst günstigen Herstellung der Xbox 360 in Kauf zu nehmen. Bisher scheiterten entsprechende Klagen jedoch. Microsoft argumentierte in der Vergangenheit vor allem damit, dass laut eigenem Ermessen nur 1 Prozent der Konsolen von diesem Problem betroffen seien.
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