Zum Inhalt springen

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Killerspiele ! Die Wahrheit
#51
Sugar,index.php?page=Thread&postID=58176#post58176' schrieb:Wuh... Die Rechtschreibung...

Darf ich trotzdem fragen wie alt deine Kinder sind? Oo
sorry wenn ich so ne scheiß rechtschreibung hab.

also einer ist 9 der hat ein DS, der andere ist 4 und wir haben noch eine kleine tochter von 2. wir spielen fast immer gemeinsam Wii, egal ob wii sports oder bloom blox. beide (Wii,Xbox360) konsolen haben die altersbegrenzung. ich schaue auch sehr viel nachrichten und mein ältester sohn ist meistens immer dabei. er fragt mich auch immer bei themen die ihn interesieren, wie jetzt der amoklauf, er schüttelt meisetens immer mit dem kompf. ich versuche ihn, bei zu bringen, das games nichts mit der realität zu tun haben
Zitieren
#52
steeger,index.php?page=Thread&postID=58133#post58133' schrieb:hi!

nur das man die ip sperre auch schon umgehen kann! es geht ja darum, das man bei einem verbot die kontrolle der altersfreigabe komplett auschaltet. wer schonmal im ausland, z.b. amazon england , bestellt hat weiss was ich meine. es ist halt jedes mal so, das ein sündenbock her muss! und sorry, 4000 schuss für 15 waffen, nur weil sie günstig im internet bestellt werden kann. am besten finde ich ja den spruch, der amerikanischen waffenlobby, der sehr oft zitiert wird: waffen töten keine menschen sondern menschen töten menschen! ich meine, die waffe ist aber immer noch das instrument um menschen zu töten! ich bin keineswegs für ein absolutes waffenverbot. nur sollten die waffen und die munition einfach an 2 verschiedenen orten aufbewahrt werden, z.b. waffe zu hause und munition im schützenhaustresor. wir werden sehen wie die damen und herren politiker entscheiden!

gruß steeger
Waffen sind genauso Sündenböcke wie Spiele und wenn er 4000 Kugeln zuhause hat ist es sein recht, solange die weggesperrt sind. Der Vater ist Geschäfts man und hat eine Firma mit 124 Angestellten oder so änlich, deswegen kann er auch eine Waffe zuhause als schutz im Schlafzimmer gehabt haben.

Menschen töten Menschen und wenn Menschen keine Waffen mehr bekommen suchen die sich einen Ersatz oder kaufen Waffen illegal.
geflashte Laufwerke:

Samsung:29 / BenQ:36 / Hitachi: 19 / Lite-On:121
XClamp Fix:4 /Rod Fix:12

RIP Johnny "J" † October 3, 2008. ;(
RIP MC Breed † 22. November 2008 ;(
RIP PIMP C † 4. Dezember 2007
RIP Party Arty † 4. Dezember 2008 ;(
Zitieren
#53
Oder benutzen ihre Hände *grübel*

@ conker64
Danke für die Aufklärung. Interessant dass die meisten Eltern, die selbst zocken, sehr darauf achten was ihre Kinder spielen und wie lange. Da sieht man dass man, wenn man die Materie kennt, einen ganz anderen Zugang dazu hat und auch seinen Kindern einen vernünftigen Zugang dazu bieten kann. :thumbsup:
Zeig Deine Faust, denn sonst wirst Du geschlagen.
Dräng Dich vor oder Du wirst übersehn.
Willst Du bestimmen, statt andre zu fragen,
Musst Du lernen über Leichen zu gehn.
Zitieren
#54
Death Row,index.php?page=Thread&postID=58182#post58182' schrieb:
steeger,index.php?page=Thread&postID=58133#post58133' schrieb:hi!

nur das man die ip sperre auch schon umgehen kann! es geht ja darum, das man bei einem verbot die kontrolle der altersfreigabe komplett auschaltet. wer schonmal im ausland, z.b. amazon england , bestellt hat weiss was ich meine. es ist halt jedes mal so, das ein sündenbock her muss! und sorry, 4000 schuss für 15 waffen, nur weil sie günstig im internet bestellt werden kann. am besten finde ich ja den spruch, der amerikanischen waffenlobby, der sehr oft zitiert wird: waffen töten keine menschen sondern menschen töten menschen! ich meine, die waffe ist aber immer noch das instrument um menschen zu töten! ich bin keineswegs für ein absolutes waffenverbot. nur sollten die waffen und die munition einfach an 2 verschiedenen orten aufbewahrt werden, z.b. waffe zu hause und munition im schützenhaustresor. wir werden sehen wie die damen und herren politiker entscheiden!

gruß steeger
Waffen sind genauso Sündenböcke wie Spiele und wenn er 4000 Kugeln zuhause hat ist es sein recht, solange die weggesperrt sind. Der Vater ist Geschäfts man und hat eine Firma mit 124 Angestellten oder so änlich, deswegen kann er auch eine Waffe zuhause als schutz im Schlafzimmer gehabt haben.

Menschen töten Menschen und wenn Menschen keine Waffen mehr bekommen suchen die sich einen Ersatz oder kaufen Waffen illegal.

hi

da muß ich dir leider wiedersprechen! nur weil er unternehmer ist, hat er noch lange nicht das recht eine waffe in seinem schlafzimmer zu deponieren! wenn der vater so ne angst hat das ihm etwas passiert, muß er seinen waffensafe ins schlafzimmer stellen. wofür hat er denn ne sachkundeprüfung abgelegt? diese besagt, das man seine waffen gegen jeglichen fremdzugriff zu sichern hat! mein arbeitskollege ist jäger. bei denen zuhause weiß noch nicht mal seine frau die kombination vom waffenschrank. klar brauch ein sportschütze für verschiedene disziplinen eine andere waffe, darf sie aber auch nur auf dem schiessstand benutzen! wo liegt das problem wenn die munition im schützenhaussafe bleibt? wenn du eine wbk besitzt darfst du trotzdem nicht deine waffe im ernstfall benutzen! sobald man dies macht ist es ein vorsatz für den man richtig fett bestraft wird! nur soviel zum waffe im nachttisch bunkern. das sowas eigentlich immer wieder passieren kann, liegt nicht nur an gewaltvideos, ballerspielen oder irgendwelchen schützenvereinen, sondern eher am sozialen umfeld, mobbing (was in vielen schulen das problem ist , aber gern totgeschwiegen wird) und vielen anderen faktoren! das man so einfach an illegale schusswaffen kommt ist auch eher ein gerücht! da muß man schon vorher in diesen kreisen verkehren, und die leute schon sehr lange kennen!

gruß steeger
Zitieren
#55
oh mann....das heißt ja wenn ich need for speed zocke bin ich ein rennfahrer! oh gott! und wenn ich GTA spiele bin ein krimineller!
ahh... :cursing:
mal ehrlich wer denkt sich so'n driss aus? die redn alle von CSS weil diese politiker nichts anderes kennen!

die soll'n sich mal über wichtigere Dinge kümmern als Spiele zu verbieten an denen viele Menschen viele jahre lang gearbeitet haben...

manchmal Wünsche ich mir woanders zu leben..
Zitieren
#56
Zitat: 19.03.09 - Aus Sicht des Medienforschers Johannes Fromme werden Computerspiele allzu häufig vorschnell für reale Gewaltexzesse wie den Amoklauf in Winnenden verantwortlich gemacht. Das meldet Heise.

'Man merkt jetzt, dass die Diskussionen nach einem bekannten Muster ablaufen, aber nicht fundiert. Es ist alles sehr vorhersagbar, was da kommt', sagte der Professor für Erziehungswissenschaftliche Medienforschung an der Universität Magdeburg gegenüber der dpa.

'Die Wahrscheinlichkeit, dass ein 17-Jähriger ein Counter-Strike-Spiel oder ähnliches auf dem Rechner hat, ist relativ hoch. Eigentlich ist das normal.' Inzwischen interessiert sich die Mehrheit der Forscher für die Frage, weshalb Jugendliche Computerspiele spielen und nicht mehr, was die Spiele mit den Jugendlichen anstellten, sagte Fromme.

Er organisiert in Magdeburg noch bis zu diesem Samstag eine internationale Tagung zum Stand der Computerspieleforschung. 'Die Faszination von Computerspielen hat etwas zu tun mit der Interaktivität, die neu ist und eine andere Erfahrung als beim Film.' Die jungen Menschen erlebten sich selbst als jemanden, der etwas bewirken könne, was ihm im Alltag oft nicht gelinge. 'Gerade Leute, die eher unauffällig und still sind, sich nichts trauen, haben da ein Feld – und das ist erstmal etwas Positives –, wo sie erleben, dass es Wirkung hat, was sie machen.'

Es sei wichtig, den jungen Menschen den Umgang mit Computerspielen beizubringen. 'Das lernt man vor allem in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen, über die Resonanz von anderen, die mir wichtig sind. Die wichtigen Partner können auch im Internet sein.' Entscheidend sei hier allerdings auch die Arbeit der Schulen, wo noch einiges im Argen liege.

'Ob man damit Geschehnisse wie in Winnenden verhindern kann, ist eine andere Frage. Ich glaube nicht, dass das nur an mangelnder Medienkompetenz lag, was da passiert ist.' Im Abschlussbericht des Amoklaufes von Erfurt im Jahr 2002 habe sich dieses simple Erklärungsmuster nicht bestätigt. Auch bei dem 17 Jahre alten Amokläufer aus Winnenden hatten Fahnder 'Killerspiele' gefunden und einen deutlichen Zusammenhang zu dem Blutbad hergestellt.

Fromme erteilte pauschalen Forderungen, Computer generell aus Kinder- und Jugendzimmern zu verbannen, eine Absage: 'Das würde ich für unsinnig halten, weil ein Computer ein multimediales Gerät ist, das für alles Mögliche verwendet werden kann.' Dazu gehöre, Filme abzuspielen, Radio zu hören und zu telefonieren oder Bücher zu lesen. 'Natürlich müssen junge Leute lernen, mit dem Computer und den Risiken, die er birgt, umzugehen. Da gilt das gleiche wie im Straßenverkehr oder beim Umgang mit dem anderen Geschlecht.'
Quelle: http://gamefront.de/
Zitieren
#57
Hi,
ich hab was interessantes bei Boris im Blog gefunden was 100% stimmt Wink

Zitat:Eigentlich hatte ich mir geschworen, nach den tragischen Ereignissen von Winnenden keinen darauf passenden Blog-Post zu schreiben. Ich dachte, alles was ich zum Thema sagen mag, ist gesagt und außerdem kommt wieder irgendein Idiot und zitiert aus diesem Blog als “Meinung von Microsoft” und bringt damit mich, Microsoft und insbesondere den BIU in Schwierigkeiten. Daher der vorauseilende Disclaimer: Hier schreibt der Privatmann Schneider-Johne, zitieren Sie mich gerne, aber als Privatperson und nicht als Mitarbeiter einer Firma oder der Spieleindustrie.

Samstag juckte es schon sehr gewaltig in den Fingern, als gerade Spiegel Online anfing, die Berichterstattung auf sehr absurde Weise zu verzerren und damit meine Meinung zum Spiegel Online doch sehr erschütterte (gleich dazu mehr). Trotzdem habe ich nichts geschrieben. Aber als ich gerade auf Heise.de lesen mußte, daß die Stadt Stuttgart tatsächlich das nächste “Intel Friday Night Game” untersagen/verbieten lassen will, weil da Counterstrike gespielt wird, muß ich jetzt ein Sicherheitsventil öffnen und Druck ablassen.

Also, schön chronologisch: Wenn sechs Familien aus Winnenden in einem offenen Brief ein weitgehendes Waffenverbot und Einschränkungen beim Sportschießen, ein Fernseh-Gewalt-Verbot, ein Killerspiel-Verbot, eine Internet-Chat-Überwachung und eine Einschränkung der Berichterstattung über Amokläufer fordern, dann gibt es keinen, aber auch wirklich keinen objektiven Grund, als Überschrift: “Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot” zu nehmen. Da hat der Autor oder Redakteur seine private Meinung vor eine objektive Nachricht gestellt.

In Ihrer Gesamtheit finde ich den Brief der sechs Familien mutig und als Gesamtkatalog ja sogar einen sehr ausgewogenen Wunsch. Insbesondere, weil “Gewalt verherrlichende” Spiele in Deutschland sowieso verboten sind, seit langer Zeit, mit Strafgesetzbuch § 131. Ja, der Begriff ist dehnbar, aber es wurden harte Brocken von Spielen durch diesen Paragraphen aus dem deutschen Handel getilgt. Man muß sagen: Der Wunsch der Eltern wird durch die deutsche Gesetzeslage bei Spielen im Augenblick weitgehend erfüllt.

Das insbesondere der Punkt “Weniger Berichterstattung” von Spiegel Online geradezu mit den Füßen getreten wurde, zeigt mal wieder auf die alte “Ich unterstütze gerne ein Verbot, solange es mich nicht selbst betrifft”-Haltung von Politikern und jetzt auch Medien hin. Am Tag des Amoklaufes hatte das ZDF in Sondersendungen und Heute Journal zwei (!) Psychologen, die beide auf die Frage “Warum immer mehr solche Amokläufe?” recht klar darlegten, daß durch intensive Berichterstattung auch der kleinsten Details des Tatablaufs in den Medien eine Nachahmung erst ausgelöst werden kann. Hat das Heute Journal aber nicht daran gehindert, trotzdem weiter möglichst viel zu berichten. Oder wenn bei Spiegel Online zitiert wird, daß die sechs Familien die Nennung des Täters mit Foto kritisieren, wird einen Absatz später trotzdem der Täter mit vollem Namen genannt. Aaalso: Killerspiele bitte verbieten, sind ja die Eltern dafür, aber die Berichterstattung, die werden wir nicht einschränken, denn wir sind ja eine freie Presse und die Leute haben ein Recht auf Information!

In dem angesprochenen Dreieck von “Zugriff auf Waffen”, “Berichterstattung über andere Amokläufe” und “Gewalthaltige Medien” hatten letztere den geringsten direkten Einfluß auf die Tat. Ohne Waffe wäre es sowieso nicht dazu gekommen, ohne ständiges Wiederkäuen des genauen Tatablaufs in Columbine oder in Erfurt käme ein suizidgefährdeter Jugendlicher gar nicht auf die Idee, eine noch größere Tat konkret zu planen oder andere nachzuahmen. Und diesesmal: Noch detaillierter, mit dem ganzen Instrumentarium von Flash-Timelines und Google-Maps und bezahlten Interviews mit Jugendlichen, damit man irgendwas im Fernsehen zeigen kann. Liebe Medien, wenn in den nächsten Jahren sich wieder einer noch blutiger durch eine Schule oder schlimmer ballert, dann habt ihr ihm in den letzten Tagen genau gezeigt, wie man’s macht und daß ihr gerne auch noch Statements, Abschiedsbriefe oder Webseiten des Amokläufers veröffentlichen würdet, würde es denn welche geben – so verzweifelt wie ihr dieses Mal danach gesucht, aber nichts echtes gefunden habt.

Eines hat mir diese Episode aber gezeigt: Es ist keine Bösartigkeit und kein Hass, der Politiker und Medien auf die Barrikaden gegen Computerspiele treibt. Es ist schlicht und einfach die Tatsache, daß diese Medien im Leben der genannten Personen einfach keinerlei Rolle spielen und sie sie einfach grundlegend nicht verstehen. Das sind Verbotsforderungen noch nicht mal aus Dummheit, sondern aus Naivität.

Ganz abgesehen von einer Wirkungsdiskussion, die man jetzt sehr lange führen könnte, gibt es aber ein ganz anderes Problem welches die Verbots-Anhänger auch gar nicht sehen können, weil sie die Tragweite des Mediums nicht verstehen. Die sind nicht im digitalen Zeitalter angekommen und merken nicht, daß ein “Verkaufs- und Herstellungs-Verbot” vollkommen wirkungslos (und schlimmstenfalls sogar noch anfeuernd) ist.

Was war die Empörung groß, als im Olympischen Pressezentrum in Peking nicht jede beliebige Internet-Seite aufgerufen werden konnte. Und prompt gab es die Anleitungen, wie man sich mit Tor-Proxys und VPN-Tunnels trotzdem sein Recht auf Informations-Freiheit beschaffen konnte.

Großhirn an Politiker: Genau mit den gleichen Tricks holen sich die Kids, die eh technisch zehnmal fixer sind als ihr, genau die Inhalte, die Ihr verbieten wollt.

Und selbst wenn ihr die Schotten im Internet irgendwie völlig dicht macht: Es sind hunderttausende Counter Strikes auf deutschen Festplatten und in deutschen Jugendzimmern. Außer die Länder schicken jetzt ihre Polizei von Tür zu Tür, PC-Kontrollen machen, kriegt ihr mit einem Verbot von Counter Strike und Co nicht eine einzige Kopie aus deutschen Kinderzimmern. Im Gegenteil: Die “Beschaffungskriminalität” auf dem Schulhof, wo man sich gegenseitig die guten selbstgebrannten CDs hin und her reicht, wird dafür sorgen, daß eher mehr als weniger Kids mit dem Zeug in Berührung kommen.

Der Geist ist aus der Flasche und ihr kriegt ihn nicht mehr rein. Wenn ihr die Jugend “verbessern” wollt, müsst ihr nicht verbieten – sondern bieten. Bessere Bildungsangebote, mehr Freizeitangebote und deutlich mehr Unterstützung für Eltern.

Und jetzt zurück zu Stuttgart. Hey, nicht mal die Spielverbieter-Vorreiter von der CSU haben es in Erwägung gezogen, die Intel Friday Game Night in München letzten Freitag zu verbieten (vielleicht, weil Intel sein Hauptquartier im Osten von München hat). Aber mal ein heißer Tip: Auf Eurem Frühlingsfest vom 11. April gibt es laut aktueller Ausstellerliste: 2x Fotoschießen, 2x Korkenschießen, 3x Pfeilwerfen, 1x Pistolenschießen und 7x Röhrchenschießen. 15 Schießbuden also und ich erwarte jetzt bitte morgen eine Mitteilung des Bürgermeisters, daß auch diese 15 Schießbuden dieses Jahr nicht teilnehmen dürfen – alleine schon wegen Ostern und seiner christlichen Bedeutung. Und dann könnt ihr meinetwegen auch die ESL aus eurer Stadt jagen. Über den Olympia-Stützpunkt für Sportschützen in Pforzheim reden wir dann später.

Verbietet weitgehend Waffen, verbietet Tatort, CSI und Cobra 11 im deutschen Fernsehen und Torture-Porn im Kino und auf DVD, schränkt die Pressefreiheit bei Gefahr von Nachahmungstaten ein, sperrt das Internet in Deutschland radikal ab und dann kommt noch mal wieder und verschärft dann den härtesten Jugendschutz bei Spielen in Europa nochmal weiter. Vorher lohnt es sich nicht.

Achja, über Alkohol hatten wir heute auch noch nicht geredet…

Boris-Schneider-Johne - dreisechzig.net
Zitieren
#58
Hier auch eine lustige aussage und zu gleich dumme

31.03.2009


Innenminister Joachim Herrmann: Keine Geschäfte mit Tötungstrainingssoftware




Innenminister Joachim Herrmann begrüßt, dass sich die deutsche
Medienwirtschaft bei der erstmaligen Verleihung des deutschen
Computerspielpreises heute in München für die Entwicklung kulturell und
pädagogisch wertvoller Spielekonzepte und -inhalte ausgesprochen hat.
Er will die Absichtserklärungen, für Qualität bei Computerspielen zu
sorgen, beim Wort nehmen: "Ich fordere die Computerspielbranche auf,
den schönen Worten endlich Taten folgen zu lassen und auf Herstellung
und Vertrieb von Killerspielen in Deutschland freiwillig zu verzichten.
Killerspiele gehören bislang zu den intensiv beworbenen
Hauptumsatzträgern der Branche. Mit derartiger
Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur
Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsätze verwendet wird, dürfen in
Deutschland keine Geschäfte mehr gemacht werden."

Für Herrmann ist es wissenschaftlich klar erwiesen, dass der
andauernde Konsum derartiger Spiele, in denen Gewalt und Brutalität
anders als bei Filmen aktiv ausgeübt und gesteuert wird, die
Gewaltbereitschaft fördert und die Fähigkeit, Mitleid zu empfinden,
verkümmern lässt. "Damit sind derartige Spiele eine der Ursachen für
die erschreckende Jugendgewalt und auch für Amokläufe, in den Szenen
aus Killerspielen in die Realität übertragen werden." Mit großer Sorge
sieht Innenminister Herrmann auch die Suchtgefahr, die von derartigen
Spielen ausgeht. "Immer mehr Kinder und Jugendliche versinken täglich
stundenlang in dieser virtuellen Gewaltwelt. Für Schule und Ausbildung
haben sie keine Zeit mehr und drohen, so für unsere Gesellschaft
verloren zu gehen. Leider habe viele Eltern überhaupt keine
Vorstellungen davon, welchen dauerhaften Schaden ihre Kinder hier
nehmen." Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem
friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet.
In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen
und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.
Quelle Hier
geflashte Laufwerke:

Samsung:29 / BenQ:36 / Hitachi: 19 / Lite-On:121
XClamp Fix:4 /Rod Fix:12

RIP Johnny "J" † October 3, 2008. ;(
RIP MC Breed † 22. November 2008 ;(
RIP PIMP C † 4. Dezember 2007
RIP Party Arty † 4. Dezember 2008 ;(
Zitieren
#59
Spieleverbände fordern Entschuldigung des bayerischen Innenministers

03.04.09 - In seiner Pressemeldung von Dienstagabend vergleicht der bayerische Innenminister Herrmann Ego-Shooter mit Kinderpornografie und Drogen. In aller Deutlichkeit fordern die deutschen Spieleverbände hiermit eine offizielle Entschuldigung des Ministers für diesen völlig überzogenen, sachlich falschen und unnötig polemischen Vergleich.

Stephan Reichart, Hauptgeschäftsführer von G.A.M.E.: 'Die Aussage des Herrn Ministers steht glücklicherweise nicht für Bayern insgesamt. Trotzdem ist sie für uns völlig inakzeptabel. Computerspiele derart zu kriminalisieren und mit Kinderpornografie zu vergleichen, ist polemischer Unsinn und diffamiert nicht nur unsere Branche insgesamt, sondern auch Millionen Computerspieler in Deutschland.

Wer solche Aussagen trifft, zeigt deutlich, dass er sich noch nie mit Spielen beschäftigt hat und eine Politik des letzten Jahrhunderts vertritt. Mit Politikern wie Herrn Herrmann verliert die CSU jede Glaubwürdigkeit bei Millionen erwachsener Menschen und Wähler, die mit Computerspielen groß geworden sind und disqualifiziert Bayern mittelfristig als Standort für Deutschlands wichtigste Entertainmentindustrie. Wir fordern von Herrn Herrmann eine deutliche Entschuldigung für diesen verbalen Fehlgriff.'

Olaf Wolters, Geschäftsführer BIU: 'Aus unserer Sicht sind die Äußerungen von Herrn Hermann absolut nicht repräsentativ für die Politik der bayerischen Staatsregierung. Diese hat sich in letzter Zeit verstärkt um die Förderung der Unterhaltungssoftwareindustrie bemüht und insbesondere aus der Staatskanzlei sind deutlich differenziertere Aussagen zu unserer Branche zu hören.

Wir fordern den bayerischen Innenminister auf, seine politische Geisterfahrt am rechten Fahrbahnrand zu beenden und zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren. Das momentane Verhalten des bayerischen Innenministers erinnert sehr stark an einen politischen Ego-Shooter, der sich mit rein populistischen und inhaltlich fragwürdigen Aussagen zu profilieren versucht.'

Frank Sliwka, Geschäftsführer ESB: 'Auch der ESB schließt sich mit seinen mehr als 60.000 Mitgliedern den Forderung der beiden Verbände GAME und BIU an und fordert den bayerischen Innenminister auf, endlich einen fairen und sachgerechten Dialog zu führen. Mit seiner öffentlich geäußerten politischen Haltung verhindert der bayerische Innenminister diesen Dialog und fördert vielmehr die Ausgrenzung tausender Jugendlicher.

Er siedelt eine Generation deutscher junger Staatsbürger durch seine Äußerungen in dem Bereich der Kriminalität an. Der ESB erbittet vom Bayerischen Innenminister eine deutliche Entschuldigung! Solange dieses nicht geschieht fordert der ESB seine Mitglieder auf, deutliche politische Signale gegen die CSU zu setzen.'


Quelle: http://gamefront.de/
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste