20.01.2010, 06:29
Zitat: Die Sicherheitslücke im Internet Explorer von Microsoft betrifft mehr Anwendungen als zunächst gedacht. Wie sich zeigte, sind auch Outlook, Windows Mail und die Microsoft Sidebar gefährdet.http://www.n24.de/news/newsitem_5773979.html
Die jüngst bekanntgewordene Sicherheitslücke im Internet Explorer besteht auch in weiteren Anwendungen von Microsoft. Darauf wies das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hin. "Verwundbar" und damit potenzielle Einfallstore für Hacker seien auch Outlook bis einschließlich Version 2003, Outlook Express, Windows Mail und Live Mail sowie Microsofts Hilfesystem und die Sidebar. Das Leck werde bereits ausgenutzt.
Nutzer von Outlook und der Variante Express sowie von Windows Mail und Live Mail sollten von der "Internet-Zone" zur Anzeige von E-Mails in die "Zone für eingeschränkte Sites" wechseln. Das funktioniert zum Beispiel in Outlook unter "Extras", "Optionen", "Sicherheit" und dort unter "Sicherheitszonen". Außerdem gehört die Anzeige von HTML-Mails deaktiviert.
Über das Hilfesystem sollten Anwender laut dem BSI keine Dateien aus unsicherer Quelle öffnen - insbesondere dann nicht, wenn sie die Endung ".chm" haben. Und die Sidebar wird am besten so lange nicht genutzt, bis Microsoft ein Patch anbietet, das die Sicherheitslücke schließt. Daran arbeitete das Unternehmen zuletzt allerdings noch.
Weiterhin gültig ist der BSI-Ratschlag, auf die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer zu verzichten. Das gilt für Rechner mit dem aktuellen Betriebssystem Windows 7, mit Vista und auch mit XP. Auch für diese Schwachstelle gab es bis zuletzt kein Sicherheitsupdate.
Immer mehr Institutionen raten dazu, weder den IE noch die angeschlossenen Programme zu nutzen. Auch Frankreich lehnt sich auf:
Zitat: Frankreich rät von Benutzung des Internet Explorers abhttp://www.n24.de/news/newsitem_5772586.html
Nach dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun auch Frankreich vor einer Sicherheitslücke beim Internet Explorer des US-Softwareriesen Microsoft gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass über den Browser ein Schadcode in den Computer geschleust werde, erklärte das französische Zentrum für Informationssicherheit CERTA. Bis der Softwareriese das Problem behoben habe, sei die Verwendung eines anderen Browsers zu empfehlen.
Das BSI hatte am Freitag auf eine "bisher unbekannte kritische Sicherheitslücke" beim Explorer hingewiesen. Vermutlich habe der unlängst bekannt gewordene Angriff von Hackern auf die Suchmaschine Google und auf weitere US-Unternehmen diese Lücke genutzt.
Betroffen sind laut BSI die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer auf den Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7. Zwar ließen sich Angriffe erschweren, wenn der Internet Explorer im "geschützten Modus" ausgeführt werde und das "Active Scripting" ausgeschaltet sei. Vollständig zu verhindern seien sie aber nicht, warnte das BSI und empfahl vorübergehend einen alternativen Browser.
Wer heute noch ernsthaft den M$-Krempel nutzt ist eh selber Schuld.


