Hi,
also Ada hat da nicht ganz unrecht.
Eine gute Bekannte von mir hatte damals auch das Problem. Sie war 21
und wollte auch zuhause raus weil sie Dauerstress mit den Eltern hatte.
Sie war zudem noch arbeitslos gewesen.
Du musst halt , weil du unter 26 Jahre bist, gegenüber dem Arbeitsamt nachweisen das du es wirklich nicht mehr zu Hause aushälst, musst halt alles dalegen (warum, wieso, etc).
Das kann schon ein (ich drücks mal so aus) nerviger Weg sein.
Ada´s damalige "Arbeitsberaterin" gehört mal kräftig einen in den A*sch getreten -> das ist die Art von Arbeitsvermittler die jeden Monat immer pünktlich ihr Geld auf dem Konto haben, immer nur Ihre Rechte runterbrabbeln, von eigenen Pflichten keinen Dunst haben und sich einen Scheißdreck um die Sorgen andere Leute kümmern, geschweige denn mal Einsatz zu zeigen. Sorry für den rauen Ton, aber wenn ich sowas lese geht mir echt die Hutschnur hoch. :cursing:
Rechne also mit genauso einer Person. Halt nicht abwimmeln lassen, im Zweifel trotzdem Antrag mitnehmen, und wenn dieser abgelehnt wird -> Widerspruch einlegen.
Ideal wäre es natürlich wenn Du mit deiner Freundin genug Kohle zusammen hättest das es auch ohne nervige Ämter geht.
Ich bin damals auch mit 19 Jahren mit meiner Freundin ausgezogen weil ich Streß zu Hause hatte. Wir waren zu dem Zeitpunkt auch beide in der Ausbildung gewesen.
Haben uns ne 2 Zimmer Wohnung für umgerecht 300 EUR warm geholt. Hat für die ersten 2 Jahre auch gelangt, auch ohne staatliche Hilfe (daran hatten wir damals garnicht gedacht).
Musst halt ausrechnen obs mit Euren aktuell laufenden, monatlichen Kosten passt und was noch an zukünftigen Kosten auf euch zukommt (Einrichtung, etc).
Oder wie oben mehrfach angegeben in eine WG ziehen, ist nicht jedermans Geschmack, aber für jemand der nicht abgeneigt ist ne gute, günstige Alternative.