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Microsoft: Wegen Onlineservice "Xbox-Live" verklagt - Druckversion

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Microsoft: Wegen Onlineservice "Xbox-Live" verklagt - Pooly - 02.07.2009

Patentstreit wegen Xbox Live-Technologie!

Wie Gamesindustry.biz aktuell berichtet, wurde Microsoft wegen seines Onlineservice Xbox-Live verklagt. Man habe eine Patent verletzt, dass die beiden Kläger Peter Hochstein und Jeffrey Tenenbaum bereits 1994 eingereicht haben. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, live miteinander zu kommunizieren, während man dasselbe Videospiel an unterschiedlichen Orten spielt.

Während man sich mit Sony, die wegen ihres Playstation Networks ebenfalls angegangen worden waren, im April außergerichtlich einigen konnte, scheint Microsoft, nachdem der Fall zuvor wegen eines Rechtschreibfehlers in einem Dokument hinausgezögert wurde, die Entscheidung vor Gericht zu suchen.

Quelle: gamezone, gamesindustry, giga & cynamite.de

Gruß
pooly


- Kiste - 02.07.2009

Wenn die vor Gericht gehen gewinnt M$ sowieso, die sitzen halt am längeren Hebel.


- theHOMER - 02.07.2009

sag das mal nicht

gab da auchmal nen deutschen (oder was es war) der patent auf walkman hatte
und nunja ... nen paar jahre gegen sony prozessierte ....
irgendwann wurd der auchmal außergerichtlich ausbezahlt Big Grin


- bonelezz - 02.07.2009

Ich finde es nen Witz,was manche sich patentieren lassen.
Ich glaube ich patentiere die Webseite,die durch Benutzer interaktiv zur kommunikation genutzt werden kann.Dann verklag ich xbox360-toolz 8)


- Sugar - 03.07.2009

Kiste,index.php?page=Thread&postID=81443#post81443' schrieb:Wenn die vor Gericht gegen gewinnt M$ sowieso, die sitzen halt am längeren Hebel.
Der Erfinder des Intervallscheibenwischers hat den Prozess gegen Ford / General Motors gewonnen, weil die sein Patent geklaut haben Wink


- Phaethon - 03.07.2009

Das die "3 Großen" nicht unantastbar sind, hat doch bereits der Rumble-Streit mit Immersion gezeigt. Die mussten auch ordentlich Kohle abdrücken wegen der internen Controller-Rumble-Funktion.

http://www.gamestar.de/news/konsolen/sony/playstation2/1468567/playstation_3_und_rumble_funktion.html

Öffentlich wurde das Ganze nur, weil Sony in den PS3 Controller keine Rumble-Funktion mehr eingebaut hat, weil es (offiziell) ja angeblich Last-Gen gewesen sei. Nach zahlreichen Kundenprotesten baute man das dann doch ein und da kam ans Licht, das Immersion ordentlich Kohle dafür sehen will. Dabei erfuhr man dann auch, das M$ und BigN sich vorher auch schon mit Immersion aussergerichtlich geeinigt haben um nicht alles an die große Glocke zu hängen. Leider hat Immersion im Zuge der Raffgier wohl einen kleinen aber nicht unbedeutenden Fehler gemacht.

Zitat: Gerichtsurteile wegen Patentstreitigkeiten haben schon desöfteren für Stirnrunzeln gesorgt, dieses dürfte mit Sicherheit dazu gehören. Vor einigen Jahren zog die Firma Immersion gegen Microsoft und Sony vor Gericht, weil diese die Force Feedback-Technologie in den XBox bzw. Playstation-Controllern einsetzten, wofür aber alleine Immersion ein Patent angemeldet hatte.
Letztlich führte dieser Patentstreit dazu, dass die Playstation 3-Controller lange Zeit ohne die Vibrationstechnologie auskommen mussten, während sich Microsoft schon frühzeitig durch die Zahlung von etwa $26 Millionen US-Dollar das Recht erkaufte, die eigenen Steuergeräte weiterhin mit Vibrationsfunktionen auszustatten.
Sony hingegen blieb bis letztes Jahr stur, zog weiter vor Gericht, musste dort jedoch eine Niederlage einstecken. Man sollte meinen, mit der Zahlung von Sony an Immersion sei die Sache ausgestanden - doch weit gefehlt. Im Zuge der Vereinbarung mit Microsoft habe Immersion wohl eingewilligt, mindestens $15 Millionen Dollar an Microsoft zurück zu zahlen, sobald man sich mit Sony einigen würde - wovon man nun natürlich nichts mehr wissen wollte.
Deswegen wiederum zog nun Microsoft vor Gericht, um die "Herausgabe" der vereinbarten Pfandleihe gerichtlich feststellen zu lassen, was letztendlich auch gelang. Der Riese aus Redmond darf sich nun über eine Rückzahlung in Höhe von knapp $21 Millionen Dollar freuen, nachdem man ursprünglich etwa $26 Millionen Dollar für die Nutzungsrechte der Rumble-Technologie bezahlt hatte.
Ich denke, wenn man ein eindeutiges und Hieb und Stichfestes Patent angemeldet hat und dieses rechtmässig erteilt wurde, kommt man selbst als große Firma kaum dagegen an. Lohnenswert ist sowas aber bestimmt. Denn ich denke, bevor es zu einem öffentlichen Rechtsstreit kommt, zahlt man lieber im Dunkeln ein paar Kröten und einigt sich aussergerichtlich.


- Livecam - 03.07.2009

Boah,

immer diese Rechtsstreits. Das ist schlimm. Heutzutage gibt es so viele Menschen auf der Welt, da ist es nur natürlich, dass geniale Ideen auch mal von zwei verschiedenen Leuten erdacht werden. Dieser ganze Patentmist ist zwar einerseits eine gute Sache, aber andererseits auch ein Witz, da man sich wirklich alles patentieren lassen kann.

Das eigentliche Problem ist nur, dass viele Leute, die ein Patent beantragen, sich genau über so einen Mist identifizieren und sich für was besonderes halten. Wenn dann aber rauskommt, dass jemand anderes das gleiche im Sinn hatte, dann gehts natürlich direkt zum Anwalt, weil das ja an Majestätsbeleidigung grenzt, nur weil sie nicht wahr haben wollen, dass sie nur einer von über 6 Milliarden sind.

Versteht mich nicht falsch, oft ist ein Patent wirklich eine gute Sache, aber manchmal ist es nur eine Sache von verletztem Stolz und Neid, dass andere Firmen oder Leute mit etwas Geld machen, was man selbst auch im Sinn hatte.


- bonelezz - 03.07.2009

naja,ich finde manches sollte man einfach nicht patentieren können.
[Bild: Piratwheelpostergerman.jpg]


- Dexhi - 03.07.2009

Livecam,index.php?page=Thread&postID=81530#post81530' schrieb:Boah,

immer diese Rechtsstreits. Das ist schlimm. Heutzutage gibt es so viele Menschen auf der Welt, da ist es nur natürlich, dass geniale Ideen auch mal von zwei verschiedenen Leuten erdacht werden. Dieser ganze Patentmist ist zwar einerseits eine gute Sache, aber andererseits auch ein Witz, da man sich wirklich alles patentieren lassen kann.

Das eigentliche Problem ist nur, dass viele Leute, die ein Patent beantragen, sich genau über so einen Mist identifizieren und sich für was besonderes halten. Wenn dann aber rauskommt, dass jemand anderes das gleiche im Sinn hatte, dann gehts natürlich direkt zum Anwalt, weil das ja an Majestätsbeleidigung grenzt, nur weil sie nicht wahr haben wollen, dass sie nur einer von über 6 Milliarden sind.

Versteht mich nicht falsch, oft ist ein Patent wirklich eine gute Sache, aber manchmal ist es nur eine Sache von verletztem Stolz und Neid, dass andere Firmen oder Leute mit etwas Geld machen, was man selbst auch im Sinn hatte.
Da liegst du aber mal mächtig falsch mit deiner Meinung. Gebe es keine Patente dann gäbe aus auch keine Standards und stell die mal vor wie das enden würde!
Da könnte jeder jeden Mist auf den Markt hauen, es gäbe von allem verschiedene Ausführungen die am ende das gleiche können das gäbe ein brutales Chaos!


Patente sind gut!

Wie heißt es: "Wer zu erst kommt Malt zu erst"!!


- Chris - 03.07.2009

Sugar,index.php?page=Thread&postID=81522#post81522' schrieb:
Kiste,index.php?page=Thread&postID=81443#post81443' schrieb:Wenn die vor Gericht gegen gewinnt M$ sowieso, die sitzen halt am längeren Hebel.
Der Erfinder des Intervallscheibenwischers hat den Prozess gegen Ford / General Motors gewonnen, weil die sein Patent geklaut haben Wink
Danke, den Film wollte ich noch gucken... Big Grin