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| Geschrieben von Gattopardo - 19.06.2010, 11:35 |
Dorena,index.php?page=Thread&postID=157977#post157977' schrieb:[.A.C.I.D.],index.php?page=Thread&postID=157957#post157957' schrieb:Sehe ich nicht so, bei einer normalen Schwangerschaft handelt es sich um einen heranwachsenden Menschen und keiner hat das Recht dieses Leben nach lust und laune zu beenden, es sei denn bei (schweren) Behinderungen.Bis zur neunten Schwangerschaftswoche gibt es keine inneren Organe und daher beendet man in dieser Zeit nicht wirklich ein Leben. Stimme Dir komplett zu... interessant wird es allerdings hiermit: Hat auch der Vater ein Mitbestimmungsrecht? |
| Geschrieben von Dorena - 17.06.2010, 08:06 |
[.A.C.I.D.],index.php?page=Thread&postID=157957#post157957' schrieb:Sehe ich nicht so, bei einer normalen Schwangerschaft handelt es sich um einen heranwachsenden Menschen und keiner hat das Recht dieses Leben nach lust und laune zu beenden, es sei denn bei (schweren) Behinderungen.Bis zur neunten Schwangerschaftswoche gibt es keine inneren Organe und daher beendet man in dieser Zeit nicht wirklich ein Leben. Von daher hat meiner Meinung nach jede Frau das Recht eine Schwangerschaft in dieser Zeit zu beenden, wenn sie das für richtig hält. Danach ist das so eine Sache, sobald man die Herztöne wahrnehmen kann, muß man das auch mit seinem Gewissen vereinbaren können. Allerdings haben auch Frauen die ungewollt Schwanger werden (Vergewaltigung etc.) das Recht eine Schwangerschaft jederzeit zu beenden, egal ob das Kind nun lebensfähig ist oder nicht. Und bei Behinderungen und fehlenden Organen sollte sowas auch ausser Frage stehen. Was ich allerdings nicht akzeptieren kann, sind Frauen die sich keine Gedanken über Verhütung machen und die, wenn sie dann schwanger sind, dass Kind einfach abtreiben lassen. Das Thema Abtreibung ist schon immer eine heikle Angelegenheit gewesen, aber es gibt halt Situationen in denen eine Abtreibung die einzige vernünftige Lösung ist. |
| Geschrieben von [.A.C.I.D.] - 17.06.2010, 05:56 |
Phaethon,index.php?page=Thread&postID=157836#post157836' schrieb:hitman28,index.php?page=Thread&postID=157835#post157835' schrieb:...Ich persönliche finde sogar, das sich NIEMAND in die Belange der Eltern, besonders einer austragenden Mutter einzumischen hat. Ich finde, Frauen (und nätürlich auch die Väter) sollten in jeder Hinsicht die absolute Gewalt und Bestimmungsrecht über das eigene Leben und die Verantwortung tragen. Sehe ich nicht so, bei einer normalen Schwangerschaft handelt es sich um einen heranwachsenden Menschen und keiner hat das Recht dieses Leben nach lust und laune zu beenden, es sei denn bei (schweren) Behinderungen. Ob Mensch oder nicht bei diesem Fall... hmmm.. Ich würde sagen kein Mensch, ohne Gehirn und somit ohne jegliches Bewusstsein sollte es wohl eher als heranwachsender Tumor behandelt werden, so hart es sich anhört. |
| Geschrieben von headus - 16.06.2010, 19:06 |
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Eine Geburt, die nicht den Zweck erfüllt, neues Leben zu schenken, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit einen toten Körper hervorbringen wird, ist keine Geburt. Erst recht nicht, wenn diese aufgezwungen wird. Da davon auszugehen ist, dass es sich um Katholiken handelt, die in ihren Grundsätzen eh sehr konservativ (und teilweise äußerst abartig->Sex mit der Mutter ist ok, Selbstbefriedigung nicht!) ist, wundert es mich nicht, dass die Abtreibung verboten wurde. |
| Geschrieben von Fridolin - 16.06.2010, 17:42 |
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so seh ich das auch - womit ich aber Tieren nicht die Intelligenz absprechen würde, sie ist halt nur anders geartet als unsere - ach ja, wenn ich mich manchmal so umschaue, dann muß ich sagen, ein paar dieser Menschen ohne Gehirn seh ich täglich (auch im Fernsehen) - hmm also fraglich, was einen Menschen ausmacht - das Gehirn selbst haben ja auch andere Primaten, aber nur , wenn man sich selbst erkennt besitzt man auch ein ICH. Allerdings gibt es nun nachgewiesenermaßen auch Tiere, die sich selbst erkennen (Delphine, Kraken) und das sind doch auch keine Menschen, wie verwirrend doch so philosophische Fragen sein können. Wenn unsere Welt eine Simulation ist, dann eine sehr gute - das würde dann wieder die Wissenschaft ad absurdum führen, die ja nach der Wahrheit sucht, diese aber nicht finden kann, weil wir ja in einer Simulation anderer Wesen (unserer Nachfahrenz.B. leben, die sich durch diese Simulation Zeitreisen ermöglichen, weil es keine physikalisch machbare Lösung für Zeitreisen gibt... ?! kratz) - wenn aber dort so viele Menschen um mich herum simuliert sind, wie kann ich dann sicher sein, daß ich nicht selbst auch simuliert bin ?! - und was wäre dann, wenn ich gar kein Gehirn habe/brauche, weil ich ja simuliert bin, kann ich mich dann selbst als Mesnchen bezeichnen und ist mein Gehirn dann noch ausschlaggebend, da es ja nicht unbedingt nötig ist ? - Fragen über Fragen...... |
| Geschrieben von DarkMasterCh1ef - 16.06.2010, 12:28 |
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im grunde ist es einfach nur ein klumpen fleisch der nicht funktioniert. demnach ist es kein mensch. den ein hirn sorgt dafür das wir zu einer persönlichkeit werden.der körper is da eher nebensache,er dient nur als mittel zum zweck |
| Geschrieben von Phaethon - 16.06.2010, 12:16 |
Dittus,index.php?page=Thread&postID=157838#post157838' schrieb:Man nehme an, es wird ein Mord begangen und das Opfer wird zur Aufklärung seziert und dabei das Gehirn entfernt (ist nicht unüblich). Ist dann dieser tote Mensch, kein Mensch?Dieser "Mensch" ist dann aber mit einem Gehirn zur Welt gekommen. Hat schon im Mutterleib Erfahrungen sammeln und speichern können und ist mit diesem zentralen Speicher für Gefühle und Erinnerungen groß geworden. Das macht ihn zum vollwertigen Menschen. Ob man ihm nach dem Tod das Hirn entnimmt oder er bei einem Unfall einen Arm verliert etc. ist ja irrelevant. Denn er ist trotzdem ein "kompletter" Mensch gewesen. Aber dieser Fötus hat nichts von alle dem. Und es ist ja auch nicht einfach ein Arm das dem Kind fehlt. Es fehlt die Zentrale. Der Kern. Ohne das sind wir meiner Meinung nach nur Zellhaufen. |
| Geschrieben von hitman28 - 16.06.2010, 12:06 |
Ix John117 xI,index.php?page=Thread&postID=157840#post157840' schrieb:Ich denke ob es ohne Gehirn ein Mensch ist oder nicht ist doch irrelevant, der Fötus ist nicht Lebensfähig und daher ist es nicht Sinnvoll die Mutter gegen ihren Willen durch die Gefahren und möglichen komplikationen gehen zu lassen wenn es eine alternative gibt. Wäre das Kind Behindert aber lebensfähig wäre diese entscheidung ja noch nachvollziebar aber so... Aber wie schon immer in der Geschichte der Menschheit sorgt die Religion (besonders die Katholische Kirche) hier aufgrund Mittelalterlicher Ansichten für Probleme wo keine sein müssten.mehr kann man dazu nicht sagen! Sehe das ganz genauso ! :thumbup: |
| Geschrieben von TRON - 16.06.2010, 11:54 |
| Ich denke ob es ohne Gehirn ein Mensch ist oder nicht ist doch irrelevant, der Fötus ist nicht Lebensfähig und daher ist es nicht Sinnvoll die Mutter gegen ihren Willen durch die Gefahren und möglichen komplikationen gehen zu lassen wenn es eine alternative gibt. Wäre das Kind Behindert aber lebensfähig wäre diese entscheidung ja noch nachvollziebar aber so... Aber wie schon immer in der Geschichte der Menschheit sorgt die Religion (besonders die Katholische Kirche) hier aufgrund Mittelalterlicher Ansichten für Probleme wo keine sein müssten. |
| Geschrieben von Dittus - 16.06.2010, 11:29 |
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Eine sehr interessante Diskussion. Wie der Zufall will, habe ich genau über dieses Thema meine Facharbeit in Etik/Religion geschrieben und dies zu meiner Schwerpunktfrage gemacht. Mein Fazit war nach ca. 22 Seiten Informationen und Erkenntnisse von vielen verschiedenen Wissenschaftlern: "Ja, auch ein Mensch ohne Gehirn ist ein Mensch, nur weil er nicht überlebensfähig ist, aufgrund der Tatsache das er/sie kein Gehirn besitzt macht es ihn/sie nicht zu einem "Nichtmenschen"". Man nehme an, es wird ein Mord begangen und das Opfer wird zur Aufklärung seziert und dabei das Gehirn entfernt (ist nicht unüblich). Ist dann dieser tote Mensch, kein Mensch? In meinen ist dieses Thema sehr heikel und man muss sehr aufpassen was man sagt, denn bei dieser Thematik hängen viele rechtliche Sachen dran. Menschenrechte usw., welche nur dann nicht in Kraft treten, wenn juristisch/medizinisch belegt wurde, das der Embryo kein mensch ist. Ihr seht schon, über dieses Thema kann man Ewigkeiten diskutieren und ich will nicht der jenige sein, der zu entscheiden hat, ob der Embryo als Mensch oder "Ding" behandelt wird. Wenn der Richter sagt, die Frau müsse das Kind austragen obwohl es direkt nach der Geburt stirbt, ist dies indirekt schon die Antwort auf die Frage, ob der Embryo ein Mensch ist. Ja ist er/sie, sonst könnte der Richter auch abtreiben lassen. Aber jetzt ist gut mit meinem Gescchwafel. Ich kann nur sagen, was aus meiner Facharbeit entstanden ist und dies ist das Ergebniss. MfG Dittus |
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